Nachtrag zum Welttag der Katze

Leider hörte ich gestern erst auf dem Weg ins Büro, dass der 8. August anscheinend der „Weltkatzentag“ ist. So konnte ich erst am Abend daheim in meinen Unterlagen nach einem – wie sich herausstellte – mittlerweile fast 25 Jahre alten Gedicht suchen, das ich hiermit nachreiche:

Du Sphinx, so sanft und fürchterlich,

Geschöpf aus einer Sonne Singen,

du Zephyrkind auf Traumesschwingen,

so hör mich an: Ich liebe dich!

 

Dein Dasein ist ein stiller Tanz,

dein Blick ein Fenster in die Wildnis.

Du bist des Lebens reinstes Bildnis,

der Inbegriff der Eleganz.

 

Der Menschheit selbstverliebter Fratze

drehst du kühl den Rücken zu.

Und wirklich lässt man dich in Ruh.

 

Vor Dir fühl ich mich ärmlich klein.

Ich schaff’s mit Mühe, Mensch zu sein.

Doch Du – bist eine Katze.

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